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A
ABSCHNEIDEVERFAHREN cut back method
Eines der möglichen Verfahren zur Dämpfungsmessung, arbeitet nicht zerstörungsfrei, da man ein kurzes Stück des LWL abschneiden muss.
ABSORPTION absorption
Die Schwächung (Verlust) von Strahlung beim Durchgang des LWL, wobei ein Teil der Strahlungsenergie in Wärme umgewandelt wird.
AKZEPTANZWINKEL acceptance angle
Grösstmöglicher Einkoppelungswinkel 0max, auch Öffnungswinkel genannt, innerhalb dessen Licht in den Kern eines LWL eingekoppelt und geführt werden kann.
ANREGUNG -70% limited launch 70%
Anregungsbedingung, bei der etwa 70% des Kerndurchmessers mit 70% der Numerischen Apertur des LWL angeregt wird.
ANREGUNGS BEDINGUNGEN launch conditions
Die Bedingungen, unter denen Licht in einen LWL eingekoppelt wird.
ANSCHLUSSFASER pigtail
ARMORING Bewehrung
ATTENUATION Dämpfung
attenuation coefficient = Dämpfungskoeffizient
AUSSENKABEL outdoor cable
Kabel, die so aufgebaut und dimensioniert sind, dab sie allen Anforderungen für Erd- und Rohrenkabelverlegung genügen.

B
BACKSCATTERING TECHNIQUE Rückstreuverfahren
BANDBREITE bandwidth
Die Frequenz, bei welcher der Betrag der Übertragungsfunktion eines LWL auf die Hälfte seines Wertes bei der Frequenz Null abgefallen ist, d.h. bei - 3dB.
BANDBREITE-LÄNGENPRODUKT bandwidth length product
Die Bandbreite eines LWL ist umgekehrt proportional zu ihrer Länge oder das Produkt von Bandbreite und Länge ist konstant. bandwidth length product Bandbreite-Längenprodukt
BESCHICHTUNG coating
Die als mechanischer Schutz direkt auf die Manteloberfläche aufgebrachte Kunststoffschicht.
BEWEHRUNG armoring
Schutzelement (meist aus Stahldrahten bzw.-bändern), welches über dem Kabelmantel aufgebracht wird.
BIT bit
Grundeinheit für die Information in digitalen Übertragungssystemen. Eine Gruppe von acht Bit wird üblicherweise als ein Byte bezeichnet.
BITAPER bitaper
Viertorverzweiger mit Oberflächenkopplung; er wird auch als bikonischer Taperkoppler bezeichnet.
BITFEHLERQUOTE bit error rate (BER)
Das Verhältnis der im Mittel auftretenden Bitfehler zu der in diesem Zeitraum übertragenen Anzahl von Bits, auch Bitfehlerhäufigkeit.
BITRATE bit rate
Übertragungs-geschwindigkeit eines Binärsignals, auch Bitfolgefrequenz
BRANCHING ELEMENT Verzweiger
BRECHNUNG refraction
Richtungsänderung, die ein Strahl (Welle) erfährt, wenn er aus einem Stoff in einen anderen übertritt.
BRECHUNGSGESETZ Snell's law
Brechung eines Lichtstrahls. N1 und n2 = Brechzahlen der beiden Stoffe, Einfallswinkel a, Brechungswinkel b: sin a = n2 sin b = n1
BRECHZAHL refractive index
Faktor, um den die Lichtgeschwindigkeit in einem optisch dichten Stoff (z.B. Glas) kleiner ist als im freien Raum (Vakuum), auch Brechungsindex genannt. Es gibt eine Phasenbrechzahl und eine Gruppenbrechzahl. Die Brechzahl ist abhängig von der Wellenlange.
BRECHZAHLDIFFERENZ refractive index difference
Unterschied zwischen der im Kern auftretenden Brechzahl n1 und der Brechzahl n2 im Mantel. Massgebend für die Gröbe der Numerischen Apertur NA.
BRECHZAHLPROFIL refractive index profile
Verlauf der Brechzahl über der Querschnittsfläche eines LWL.
BÜNDELADER nultifiber loose buffer
Sie besteht aus mehreren LWL in einer temeinsamen losen Hülle (Hohlader)
BUSFÖRMIGES NETZ Bus-network
Netz, bei dem die Teilnehmer über eine Ankoppelungseiheit (Transceiver) wie bei einer Perlenkette aufgereiht sind.
BUTT JOINT Stirnflächenkoppelung

C
CABLE CORE Kabelseele
CABLE SHEATH (jacket) Kabelmantel
CHROMATISCHE DISPERSION Chromatic dispersion
Zusammenfassung wellenlängenabhängiger Effekte (Manteldispersion, Wellenleiterdispersion), die zu einer Bandbreitenbegrenzung führen.
CIRCULAR POLARIZED LIGHT Zirkular polarisiertes Licht
CLADDING Mantel
CLADDING DIAMETER Manteldurchmesser
CLADDING GLAS Mantelglas
COATING Coating
CODIERUNG Coding
Anordnung von digitalen Informationssignalen zur Übertragung. Ein binäres Signal hat 2 Zustände, ein teräres Signal 3 und ein quaternäres Signal 4. NRZ ist die Abkürzung für non-return-to-zero und RZ steht für return-to-zero.
CHOERENCE LENGHT Kohärenzlänge
COHERENT LIGHT SOURCE Kohärente Lichtquelle
COEHRENT WAVES Kohärenten Wellen
COMPOSITE BUFFERED FIBER Kompaktader
CONNECTOR Stecker
CORE Kern
CORE DIAMETER Kernduchmesser
COUPLER, COUPLING ELEMENT Koppler, Verbindung
CRIMPEN Crimp
Erstellen einer guten mechanischen Verbindung durch Verformen einer Hülse.
CRITICLA ANGLE Grenzwinkel
CUT BACK METHOD Rückschneideverfahren
CUTOFF WAVELENGHT Grenzwellenlänge

D
DÄMPFUNG attenuation
Verminderung der optischen Signalleistung. Sie ist abhängig von der Wellenlänge. Hauptursachen: Streuung, Absorption sowie Verluste in Steck- und Spleissverbindungen. Mass ist das dB (Dezibel).
DÄMPFUNGSKOEFFIZIENT attanuation coefficient
Auch Dämpfungsbelag genannt, ist die auf die LWL-Länge bezogene Dämpfung eines gleichformigen LWL (Einheit: dB/km)
DESTRUCTIVE INTERFERENCE Auslöschung durch Interferenz
DIELEKTRISCHES MEDIUM dielectric medium
Ein elektrisch nicht leitendes Material, auch Dielektrikum genannt.
DISPERSION Dispersion
Gruppenlaufzeit (Signalverbreiterung) in einem LWL. Sie setzt sich aus verschiedenen Anteilen zusammen: Modendispersion, Manteldispersion und Wellenleiterdispersion. Der LWL verhält sich wie ein Tiefpassfilter.
DOPPELHETEROSTRUKTUR double heterostructur
Schichtfolge in einem optoelektronischen Halbleiter-Bauelement, z.B. Laserdiode.
DOPPELTIEGEL-METHODE double crucible method
Kern- und Mantelglas werden in zwei getrennten Tiegeln geschmolzen und direkt daraus zur Faser gezogen (Stufenindex).
DOTIERUNG doping
Definiertes Hinzufügen von geringen Mengen eines anderen Stoffes in eine reine Substanz, um deren Eigenschaften geringfügig zu verändern.
DOTIERUNGSKONZENTRATION dpant concentration
Die Stoffkonzentration der Dotierung relativ zur Grundsubstanz, in ppm (parts per million).

E
EINFUEGUNGSDAEMPFUNG insertion loss
Dämpfung, die durch Einfügen eines Bauelements in eine optische Übertragungsstrecke verursacht wird.
EINFUEGUNGSVERFAHREN insertion loss technique
Verfahren zur Dämpfungsmessung, bei dem die Lichtleistung am Ende des zu messenden LWL ermittelt wird, um sie dann mit der Lichtleistung am Ende einer kurzen LWL-Länge (Referenz) zu vergleichen. Das Verfahren arbeitet zerstörungsfrei.
EINKOPPLUNGSWINKEL launch angle
Winkel zwischen einfallendem Strahl und der optischen Achse eines LWL, innerhalb dessen das einfallende Licht eingekoppelt werden kann.
EINMODEN-LWL single mode fiber
LWL, in dem bei der Betriebswellenlänge nur ein einziger Modus ausbreitungsfähig ist.
ELEKTRISCHE SCHNITTSTELLE electric interface
Übergang von einem elektrischen Kreis in einen anderen. Definition über Spannung, Widerstand, Frequenz und Pin-Belegung ist wesentlich für das funktionelle Zusammenwirken.
ELEKTROMAGNETISCHE WELLE electromagnetic wave
Periodische Zustandsänderungen des elektromagnetischen Feldes, die sich mit Lichtgeschwindigkeit wellenförmig ausbreiten. Im Bereich optischer Frequenzen werden sie Lichtwellen genannt.
EMPFÄNGER receiver
Eine Baugruppe zum Umwandeln optischer Signale in elektrische. Sie besteht aus einer Empfangsdiode (PIN Photodiode oder Lawinen-Photodiode) und einem rauscharmen Verstärker zur Signalaufbereitung.
EMPFÄNGEREMPFINDLICHKEIT receiver sensitivity
Die vom Empfänger für eine störungsarme Signalübertragung benötigte Lichtleistung. Bei der digitalen Signalübertragung wird meist die mittlere Lichtleistung in W oder dBm angegeben, mit der eine Bitfehlerquote von 10-9 erreicht wird.
EXTRUDER extruder
Maschine zur Herstellung einer nahtlosen thermoplastischen Kunststoffumhüllung (z.B. Kabelmantel, Hohlrohr, Schutzhüllen).

F
FAR FIELD DISTRIBUTION Fernfeldverteilung
FASER LWL fiber, optical wave guide
FELDDURCHMESSER mode field diameter
Zur Kennzeichnung der Lichtverteilung des Grundmodus bei Einmoden LWL ist der Felddurchmesser 2.wo bzw. der Feldradius wo massgebend.
FERNFELDVERTEILUNG far field distribution
Die Verteilung der von einem Ende eines LWL abgestrahlten Lichtleistung über den auf die optische Achse bezogenen Winkel in grösserer Entfernung.
FIBER, OPTICAL WAVE GUIDE Faser, LWL
FIBER SINGLE FIBER LOOSE BUFFER Hohlader, gefüllt
FREQUENCY OF MODULATION Modulationsfrequenz
FULL FOOD LANCH Vollanregung
FOUNDAMENTAL MODE Grundmodus
FUSED SILICA GLASS Quarzglas

G
GAMMAFAKTOR Gamma factor
Längenexponent
GAUSS-TIEFPASS Gaussian low pass filter
Ein Filter, bei dem die Ausgangsamplitude der Modulation mit zunehmender Frequenz gaubförmig abnimmt.
GFK-ELEMENT GRP element
Stütz und Zugelement aus Glasfilamenten (GFK Glasfaser verstärkter Kunststoff), GRP glass fiber reinforced plastic)
GLEICHSCHLAGVERSEILUNG helical stranding
Eine Methode der Kabelherstellung, bei der die Verseilelemente mit gleichbleibendem Winkel zur Längsachse aufgebracht werden.
GRADIENTENPROFIL graded index profile
Brechzahlprofil des LWL-Kerns mit meistens parabelformig - von innen nach aussen abnehmender Brechzahl.
GRENZWELLENLÄNGE cutoff wave length
Die kürzeste Wellenlange, bei der nur der Grundmodus ausbreitungsfahig ist (Einmoden-LWL).
GRENZWINKEL critical angle
Der Grenzswinkel eines Lichtstrahls, bei welchem der Brechungswinkel 90° ist.
GROUP INDEX Gruppenbrechzahl
GROUP VELOCITY Gruppengeschwindigkeit
GRUNDMODUS fundamental mode
Der Modus niedrigster Ordnung in einem LWL. Seine Ausdehnung im Nahfeld wird durch den Felddurchmesser beschrieben.

I
INTERFERENZ interference
Überlagerung von zwei oder mehreren koharenten Wellen. Dabei tritt Addition oder Subtraktion auf.
ISDN Integrated Services Digital Network
Einheitliches digitales Netz, in dem alle Kommunikationsarten (Sprache, Text, Daten, Stand- und Bewegtbilder) über eine einzige Leitung (LWL) von und zum Teilnehmer übermittelt werden.
IVD-VERFAHREN inside vapour deposition method
Verfahren zur Herstellung von LWL durch Abscheidung aus Gasphase auf der Innenseite eines sich drehenden Quarzrohres.

J
JUSTIERVERFAHREN alignment technique
Optimales Positionieren der LWL-Enden bei Spleissverbindungen. Bei Einmoden-LWL erfolgt das Justieren mit einem LID-System in x- und y-Richtung.

K
KABELMANTEL cable jacket
Aus Polyethylen (PE) oder Polyvinylchlorid (PVC) zum Schutz des Kabels vor Umwelteinflussen.
KABELKERN cable core
Gesamtheit der im Kabel vorhandenen LWL-Adern, Verseilelemente, Stütz-, Zug- und Blindelemente.
KAMMERKABEL slotted core cable
Kabel, bei dem sich die LWL nicht innerhalb von Adern befinden, sondern in vorgeformten Rillen, die wendelformig in die Oberfläche des Zentralelements eingelassen sind.
KERN core
Zentraler Bereich eines LWL, der zur Wellenführung dient, wobei n1 die grobere Brechzahl im Kern, n2 die Brechzahl im Mantel ist.
KERNDURCHMESSER core diameter
Durchmesser des kleinsten Kreises, der den Bereich des Kernes umschliesst.
KERNGLAS core glas
Material des Kerns mit (gegenüber dem Mantelglas) erhöhter Brechzahl.
KOHÄRENTE LICHTQUELLE coherent light source
Lichtquelle, die kohärente Wellen aussendet.
KOHÄRENTE WELLEN coherent waves
Wellen mit gleicher Wellenlänge und zeitlich zueinander konstanter Phasendifferenz.
KOHÄRENZLÄNGE coherent length
Die Ausbreitungslänge, entlang der eine Lichtwelle als kohärent bezeichnet wird.
KOLLABIEREN consolidation
Schrumpfung des innenbeschichteten Rohres während der Herstellung einer Vorform zu einem festen, transparenten Glasstab, der anschliessend zur Faser ausgezagen wird.
KOMPAKTADER composite buffered fiber
Kombination aus Hohlader und Vollader. Zwischen LWL und Umhüllung befindet sich oft eine Gleitschicht.
KOPPLER coupler
Passives optisches Bauelement zum Aufteilen oder Zusammenführen von Licht zwischen mehreren LWL. Siehe auch Sternkoppler und Verzweiger.

L
LÄNGENEXPONENT gamma factor
Da die Bandbreite wegen der Modendispersion bei der Zusammenschaltung mehrerer Kabellängen nicht linear mit der Länge abnimmt, wird rechnerisch versucht, mit dem Längenexponenten eine Annäherung zu erreichen.
LAGENKABEL layer cable
Kabel, bei dem die Einzelelemente konzentrisch in mehreren Lagen um ein Zentralelement angeordnet sind.
LAN local area network
Ein lokales Netz für bitserielle Übertragung von Informationen zwischen unabhängigen Endgeräten.
LASERDIODE laser diode (LD)
Sendediode, die oberhalb eines Schwellenstromes kohärente Strahlung emittiert (stimulierte Emission).
LASERMODUL laser module
Der Betrieb von Laserdioden erfordert in der Praxis mehrere Funktionsgruppen. Sie sind in einem hermetisch dichten Gehause, dem Lasermodul untergebracht, meist mit Pigtail-Ausgang. Launch angle Einkopplungswinkel Launch conditions Anregungsbedingungen.
LAWINEN-PHOTODIODE avalanche photo diode
Empfangselement, das auf dem Lawineneffekt basiert, d.h. der Photostrom wird durch Trärmultiplikation in einem elektrischen Feld rauscharm verstärkt.
LECKWELLEN leaky modes
Wellen, die sich im Grenzgebiet zwischen den geführten Moden eines LWL und den nicht ausbreitungsfähigen Lichtwellen befinden. Sie werden zwar nicht in strengem Sinne geführt, sind aber doch - mit erhohter Dämpfung - im Mantel ausbreitungsfäig.
LED light emitting diode
LENSE CONNECTOR Linsenkopplung
LEITUNGSENDGERÄT (MODUL) line terminating unit (module)
Gerät Anfang und Ende einer Uebertragungsstrecke, das aus einem Verstärker bzw. einem Regenerator und einem Sender bzw. Empfäger besteht.
LICHT light
Der Begriff "Licht" bezieht sich nur auf die dem menschlichen Auge sichtbaren elektromagnetischen Wellen mit einer Wellenlänge zwischen 380nm (violett) und 780nm (rot). Es ist jedoch üblich geworden, auch Strahlung in den an das sichtbare Licht angrenzenden Spektralbereichen als Licht zu bezeichnen, deshalb z.B. Lichtwellenleiter.
LICHTWELLENLEITER (LWL) optical wave guide (OWG)
Dielektrischer Wellenleiter, dessen Kern aus optisch transparentem Material geringer Dämpfung und dessen Mantel aus Material mit niedrigerer Brechzahl als der des Kerns besteht. Der LWL ist mit einer Schutzumhüllung versehen. Oft wird auch der Begriff Faser verwendet.
LID local injection and detection
Das Lokale Lichtinjektions- und Detektionssystem dient zum Justieren von LWL im Spleissgerät. An- bzw. abgehende LWL werden mit einem kleinen Biegeradius gebogen, so dass Licht in den LWL (durch das eingefärbte Coating und Mantelglas) eingekoppelt (Lichtinjektion) bzw. abgestrahlt (Lichtdetektion) wird. Ueber einen Mikroprozessor gesteuert erfolgt eine optimale Justierung der LWL Enden zum Schweissen. Siehe auch Biegekoppler im Buch.
LIGHT EMITTING DIODE (LED) Lumineszenzdiode
LIMITADE PHASE SPACE LAUNCH Anregung -70%
LINE TERMINATING UNIT Leitungsendgerät
LINEAR POLARISIERTES LICHT linear polarized light
LINEARER TEMP. AUSDEHNUNGSKOEFF. Iinear thermal expansion coefficient
Die Ausdehnung, die ein fester körper in einer Richtung erfährt, z.B ein Kabel in Richtung seiner Länge, heisst lineare Ausdehnung. Sie erfolgt in erster Närung zur Temperaturerhöhung proportional.
LINSENKOPPLUNG lense connector
Eine Kopplung von zwei LWL mit Hilfe einer Linse, mit der das an dem sendenden LWL austretende Licht über Linsen auf die empfangende Stirnfläche des LWL gebüdelt wird. Gegenüber der Stirnflähenkopplung sind im Steckbereich grössere Abstandstoleranzen möglich.
LAN local area network
LWL-KERN fiber core
LWL-MANTEL fiber cladding
LWL-MULTIPLEX fiber multiplex
Übertragunsverfahren, bei dem jedem Übertragungskanal ein LWL zugeordnet wird. Im Gegensatz hierzu ist die Zeitmultiplex- und Wellenlängen-multiplextechnik (WDM) zu sehen.
LWL-SCHALTER optical switch
Ein optisches Baulement, mit dem z.B. zwei ankommende und zwei abgehende LWL umgeschaltet werden können.
LWL-VERZWEIGER (SPLITTER) fiber coupler
LUMINESZENZDIODE light emitting diode (LED)
Lichtemittierende Diode. Ein Halbleiter-Bauelement, das durch spontane Emission inkoharentes Licht aussendet.

M
MAKROBIEGUNGEN macrobending
Makroskopische axiale Abweichungen des LWL von der geraden Linie (z.B, auf einer Lieferspule), im Gegensatz zu Mikrokrümmungen.
MANTEL cladding
Das gesamte optisch transparente Material eines LWL ausser dem Kern.
MANTELDURCHMESSER cladding diameter
MANTELGLAS cladding glass
Glas mit einer relativ zum Kernglas niedrigeren Brechzahl.
MATERIALDISPERSION material dispersion
Disperson, die durch die Wellenlängenabhängikeit der Brechzahl n eines Stoffes entsteht und von der spektralen Breite Dl des Senders (nm) stark abhängig ist. Vorherrschend bei SM-Fasern. M0 wird in der Nähe von 1300nm zu Null. Die übliche Masseinheit fur M0, ist ps/nm.km.
MAXWELLSCHE GLEICHUNGEN Maxwell's equations
Die von C.Maxwell entwickelten Gleichungen zur Beschreibung aller elektromagnetischen Erscheinungen, zu denen auch das Licht gehört.
MCVD-VERFAHREN modified chemical vapor deposition
IVD-Verfahren (Innenabscheidung), wobei die Energie zur Glasabscheidung durch einen Knallgasbrenner erzeugt wird.
MEHRMODEN-LWL multimode fiber
Grobkerniger LWL, dessen Kern auch durch ein Gradientenprofil die sonst hohe Modendispersion klein hält, so dass grosse Bandbreiten erreichbar sind.
MEHRTORVERZWEIGER (KOPPLER) multiport coupler
Optisches Bauelement zur Verbindung von mehreren LWL. Man unterscheidet Dreitor- und Viertorverzweiger. Es gibt solche mit teildurchlässigem Strahlteilspiegel, mit Oberflächenkopplung (Bitaper) durch Verdrillen und Verschmelzen von zwei LWL und solche mit eindiffundierten Kanälen in einem Glassubstrat.
MIKROKRUEMMUNGEN microbending
Krümmungen des LWL mit Längen von einigen Millimetern und lokalen Axialverschiebungen von wenigen Mikrometern. Sie verursachen Lichverluste und erhöhen dadurch die Dämpfung des LWL.
MODAL DISPERSION Modendispersion
MODAL NOISE, SPECKLE NOISE Modenrauschen
MODE FIELD DIAMETER Felddurchmesser im Kern
MODE FILTER Modenfilter
MODE FIXING Modenmischung
MODE SCRAMBLER Modenmischer
MODE STRIPPER Modenabstreifer
MODE VOLUME Modenvolumen
MODEN (MODUS) modes (mode)
Eigenwellen im LWL. Sie haben eine von der Ausbreitungsrichtung unabhängige transversale Feldverteilung.
MODENABSTREIFER mode stripper
Ein Gerät zum Abstreifen von Mantelmoden. Bei Vollanregung werden Leckwellen und Mantelmoden angeregt, die von einer Beschichtung, deren Brechzahl grösser ist als die des Mantelglases, innerhalb weniger Zentimeter abgestreift.
MODENDISPERSION modal dispersion
Die durch Überlagerung von Moden mit verschiedener Laufzeit bei gleicher Wellenlänge hervorgerufene Dispersion in einem LWL. Vorherrschend in grobkernigen MM-Fasern.
MODENFILTER mode filter
Sollen in einem Mehrmoden-LWL die höheren Moden unterdrückt werden, so wickelt man 5 - 6 Lagen des LWL um einen Zylinder mit etwa einem Zentimeter Durchmesser.
MODENMISCHER mode scrambler
Durch statistisch unregelmässige mechanische Störungen wird eine starke Modenmischung erzeugt. Man kann hierzu z.B. ein kurzes LWL-Stück gegen eine rauhe Oberfläche (Schmirgelpapier usw.) drücken.
MODENMISCHUNG mode mixing
Durch Inhomogenität der LWL-Geometrie und des Brechzahlprofils kommt es entlang des LWL zu einem allmählichen Energieaustausches zwischen verschieden schnellen Moden. Als Folge wird die Bandbreite länger Mehrmoden-LWL grösser als der aus Messungen an kurzen LWL linear extrapolierte Wert.
MODENRAUSCHEN modal noise
Rauschen in optischen Übertragungssystemen bei Monomode-Laserdioden. Es ist umso stärker, je besser die Kohärenz der Laserdiode ist. Abhilfe bringt Verringerung der Reflexionen in nähen Steck-und Spleissverbindungen.
MODENVOLUMEN mode volume
Das Produkt aus Querschnittsflache und Raumwinkel, das in einem LWL für die Lichtausbreitung zur Verfügung steht. Es ist propotional zur Anzahl der ausbreitungsfähigen Moden. In Mehrmoden-LWL ist die geführte Lichtleitung nicht gleichmassig auf alle ausbreitungsfähigen Moden verteilt.
MODES (mode) Moden (Modus), Eigenwellen
MODULATION modulation
Eine gezielte Veränderung eines Parameters (z.B. Amplitude, Frequenz, Phase) einer Welle, um damit eine Nachricht mit dieser Welle zu übertragen.
MODULATION RATE Schrittgeschwindigkeit
MODULATIONSFREQUENZ frequency of modulation
Die Frequenz der Modulation fm, mit welcher die Amplitude der Leistung des Lichts verändert (moduliert) wird.
MULTIFIBER LOOSE BUFFER Bündelader
MULTI MODE FIBER Mehrmoden-LWL
MULTIPORT COUPLER Mehrtorverzweiger

N
NAHFELD-VERTEILUNG near field distribution
Die Verteilung der Intensität des Lichts über die Querschnittsfläche eines LWL. Indirekte Messung durch Abbildung des Kernes.
NATRIUM-BORSILIKATGLAS sodium borosilicate glass
Ein Mehrkomponentenglas für die Herstellung von LWL. Es zeigt wegen Verunreinigungen erhöhte Dämpfung.
NUMERISCHE APERTUR numerical aperture
Der Sinus des Akzeptanzwinkels Omax eines LWL, der nur von den Brechzahlen des Kerns n1 und des Mantel n2 abhängt.

O
OPTICAL COMMUNICATION Optische Nachrichtentechnik
OPTICSL SWITCH LWL-Schalter
OPTICAL TIME DOMAIN REFLECTOMETER (OTDR) Rückstreumessgerät
OPTICAL TRANSMISSION SYSTEM Optische Übertragungssysteme
OPTICAL WAVEGUIDE(OWG) Lichtwellenleiter (LWL)
OPTISCHE NACHRICHTENTECHNIK optical communication
Technik zur Übermittlung von Nachrichten mit Hilfe von Licht.
OPTISCHE UEBERTRAGUNGSSYSTEME
Optische übertragungssysteme, die in der optischen Nachrichtentechnik zur Übertragung verwendet werden.
OVD-VERFAHREN outside vapor deposition method
Verfahren zur Herstellung von LWL durch Abscheidung aus der Gasphase auf der Aussenfläche eines sich drehenden Substratstabes.

P
PCM pulse code modulation
Eine Modulation, bei welcher Nachrichtensignale mit Hilfe einer Codierung Form von Pulsen übertragen werden.
PCVD-VERFAHREN plasma-activated chemical vapor deposition method
IVD-Verfahren (Innenabscheidung), wobei die Energie zur Glasabscheidung mittels Plasma (ein ionisiertes Gas) eingebracht wird.
PHASENBRECHZAHL phase refraction index
Faktor n, um den die Ausbreitungs-geschwindigkeit einer endlichen, unmodulierten Lichtquelle d.h. Phasengeschwindigkeit, in einem optisch transparenten dichten Stoff kleiner ist als im Vakuum (Brechzahl).
PHOTODIODE photodiode, photodetector
Diode aus Halbleitermaterial, die Licht absorbiert und die dabei freiwerdenden Ladungsträger als Photostrom abgibt. Man unterscheidet PIN-Photodioden und Lawinen-Photodioden.
PIGTAIL pigtail
Kurzes Stück eines LWL an einer Laserdiode oder einem Stecker.
PIN-PHOTODIODE PIN photodiode
Empfangsdiode mit vorwiegender Absorption in einer Raumladungszone (iZone) innerhalb ihres pn-Übergangs.
PLASMA-ACTIVATED CHEMICAL VAPOR DEPOITION METHOD
PCVD-Verfahren
PREFORM Vorform
PROBABILITY OF FAILURE Bruchwahrscheinlichkeit
PROFILDISPERSION profile dispersion
Die Brechzahl von Quarzglas hängt an der Wellenlänge des Lichts ab, allerdings nicht für alle am Aufbau eines LWL beteiligten Gläser in genau gleicher Weise. Die Gestalt des Brechzahlprofils ist daher ebenfalls wellenlängenabhängig. Deshalb kann bei Gradienten-LWL das Profil nur in einem engen Wellenlängenbereich dem Optimum nahekommen, das minimale Modendispersion bzw. maximale Bandbreite ermöglicht. Bei anderen Wellenlängen ist die Bandbreite entsprechend kleiner.
PULSE CODE MODULATION PCM

Q
QUANTENWIRKUNGSGRAD quantum efficiency
In einer Sendediode das Verhältnis der Anzahl emittierender Photonen zur Anzahl der über den pn-Übergang fliebenden Ladungsträger.
QUANTUM EFFICIENCY Quantenwirkungsgrad
QUARZGLAS fused silica glass
Eine in amorpher, also nicht kristalliner Form, glasig erstarrte Schmelze aus Siliziumdioxid (SiO2), die nur infolge hoher Viskosität (Zähigkeit) fest erscheint. Die kristalline Form von SiO2 wird Quarz genannt. Mit anderen Worten, Glas ist eine Flüssigkeit.

R
RADIUS OF CURVATURE Krümmungsradius
RAMAN SCATTERING Ramanstreung
RAYLEIGH-STREUNG Rayleigh scattering
Streuung, die durch Dichtestörungen (Inhomogenitaten) im LWL verursacht wird. Mit zunehmender Wellenlänge l nehmen die Streuverluste a mit der vierten Potenz ab. Siehe auch Spektralverteilung der Dämpfung im LWL.
RECEIVER Empfänger
RECEIVER SENSIVITY Empfängerempfindlichkeit
REFLEXION reflexion
Zurückwerfen von Strahlen (Wellen) an der Grenzfläche zwischen zwei verschiedenen Stoffen. Dabei liegen einfallender Strahl und reflektierter Strahl in einer Ebene und ihr Einfalls und Reflexionswinkel sind gleich. Es wird nur ein Teil des Lichts reflektiert, der Rest erfährt eine Brechung und lauft weiter.
REFRACTING Brechung
REFRACTIVE INDEX Brechzahl
REFRACTIVE INDEX DIFFERENCE Brechzahldifferenz
REGENERATOR repeater
Zwischenverstärker bei LWL längen. Neuerdings möglich durch Erbium dotierte Fasern und eine Pumpquelle mit Einkopplung durch Splitter.
RIBBON CABLE DESINE Bandcherntechnik
RINGFOERMIGES NETZ ring network
Netz, bei dem die einzelnen Stationen (Teilnehmer) durch eine geschlossene Ringleitung verbunden sind, z.B. Token Ring.
RUECKSTREUMESSGERAET optical time domain reflectometer (OTDR)
Messgerät, das nach dem Prinzip des Rückstreuverfahrens arbeitet.
RUECKSTREUVERFAHREN backscattering technique
Ein Verfahren zur Messung der Länge, von Reflexionen und des Dämpfungsverlaufs in einem LWL. Der Hauptanteil der Lichtleistung wird in Vorwärtsrichtung weiterbewegt, ein kleiner Anteil wird zum Sender zurückgestreut oder reflektiert. Durch Beobachten des zeitlichen Verlaufs des rücklaufenden Lichts mit Hilfe eines Strahlteilers am Sender kann man nicht nur Länge und Dämpfung eines installierten LWL von einem Ende aus messen, sondern auch lokale Unregelmässigkeiten, Brüche sowie Lichtverluste in Spleiss- und Steckverbindungen.

S
SCATTERING Streuung
SCHRITTGESCHWINDIGKEIT modulation rate
Modulationsfrequenz in einem digitalen Übertragungssystem. Sie wird auch Signalgeschwindigkeit oder Modulationsrate genannt. Ihre Einheit ist das Baud. (Baud = Bit/s)
SCHUTZBESCHICHTUNG DES LWL Coating
SCHWELLENSTROM threshold current
Stromstärke, oberhalb der die Verstärkung in einer Laserdiode grösser wird als die Verluste, so dass stimulierte Emission einsetzt. Der Schwellenstrom ist stark temperaturabhangig.
SEMICONDUCTOR Halbleiter
SENDER transmitter
Eine Baugruppe in der optischen Nachrichtentechnik zum Umwandeln elektrischer Signale in optische. Sie besteht aus einer Laserdiode oder Lumineszenzdiode mit Pigtail oder Steckverbindung und Verstärker sowie weiteren elektronischen Schaltungen. Bei Laserdioden ist eine Photodiode mit Regelverstärker zum Überwachen und Stabilisieren der Strahlungsleistung erforderlich, ausserdem ein Temperaturfühler und ein Peltierkühler zum Stabilisieren der Betriebstemperatur. Die Hauptbestandteile des Senders werden meist zu einer kompakten Untereinheit, dem Sendemodul, zusammengefabt.
SILIZIUMDIOXID silicon dioxide
Chemische Verbindung von Quarz bzw. Quarzglas. SiO2 ist die Grundsubstanz des LWL.
SILIZIUMTETRACHLORID SICI4 silicon tetrachloride
Eine leichtflüchtige Verbindung, die zusammen mit Sauerstoff zur Herstellung von hochreinem Siliziumdioxid benutzt wird.
SINGLE MODE FIBER Einmodenfaser
SINGLE FIBER LOOSE BUFFER Hohlader
SLOTTED CORE CABLE Kammerkabel
SODIUM BOROSILICATE GLASS Natrium-Borsilikatglas
SPLEISS splice
Dauerhafte Verbindung zwischen zwei plan gebrochenen LWL, die durch Verschmelzen, Zusammenhalten oder Kleben entsteht.
SPLITTER siehe Koppler
SPONTANE EMISSION spontaneous emission
Sie entsteht, wenn sich im Leitungsband eines Halbleiters zu viele Elektronen befinden. Diese fallen spontan in freie Plätze des Valenzbandes, wobei für jedes Elektron ein Photon emittiert wird. Die entstehende Strahlung ist nicht koharent.
STAR COUPLER Sternkoppler
STAR NETWORK Sternformiges Netz
STATIONAERER ZUSTAND steady state
In einem Mehrmoden-LWL stellt sich durch Modenmischung nach einer gewissen Länge eine stationäre Energieverteilung der Lichtleistung über die Moden ein, die sich bei grösseren Längen nicht mehr ändert.Um diesen Zustand für Messzwecke anzunähern, verwendet man Modenmischer und/ oder Modenfilter.
STEADY STATE Stationörer Zustand
STECKVERBINDUNG connector
Leicht lösbare Verbindung zweier LWL mit Steckern.In der Regel ist die Einfügungsdämpfung einer Steckverbindung höher als die einer Spleissverbindung.
STRAHLUNGSDIAGRAMM radiation pattern
Grafische Darstellung der Fernfeldverteilung, d.h. der Verteilung der von einer Lichtquelle oder einem Lichtwellenleiterende abgestrahlten Lichtleistung über den auf die optische Achse bezogenen Winkel.
STRAHLUNGSFLUSS radiant flux (radiant power)
Gesamte in eine Leitung eingekoppelte Lichtleistung, ist proportional zum Kerndurchmesser und zur Numerischen Apertur AN.
STREUUNG scattering
für die Dämpfung eines Lichtwellenleiters. Sie entsteht durch mikroskopische Dichtefluktuationen im Glas, die einen Teil des geführten Lichtes so weit aus seiner Richtung ablenken, dass er den Lichtwellenleiter verlässt. Bei Lichtwellenlängen oberhalb 1600nm ist dieser Effekt sehr schwach; er steigt jedoch zu kurzen Wellenlängen hin mit der vierten Potenz der Wellenlänge an (Rayleigh-Streuung).
STUFENFASER step index fiber
Lichtwellenleiter mit Stufenprofil, d.h. mit einem Brechzahlprofil, das durch eine konstante Brechzahl an der Grenze von Kern und Mantel gekennzeichnet ist. Dieses Profil kann durch ein Exponentenprofil mit g > 10 angenähert werden.
STUFENPROFIL step index profile
Brechzahlprofil eines LWL, das durch eine konstante Brechzahl innerhalb des Kerns und durch einen scharfen Abfall der Brechzahl an der Grenzfläche von Kern und Mantel gekennzeichnet ist.

T
T-KOPPLER T-coupler, tapping element
Optisches Bauelement zum Zusammenführen des Lichtes zweier Lichtwellenleiter (Koppler). Umgekehrt kann es auch zum Aufteilen der Lichtleistung in einem Lichtwellenleiter auf zwei abgehende Lichtwellenleiter dienen.
THRESHOLD CURRENT Schwellenstrom
TRANSMISSION BANDWIDTH Übertragungsbandbreite

U
ÜBERSPRECHEN crosstalk
Beeinflussung von Nachbarfasern.
ÜBERTRAGUNGS BANDBREITE transmission bandwidthy
Die Frequenz, bei der der Betrag der Übertragungsfunktion eines Lichtwellenleiters auf die Hälfte seines Wertes bei der Frequenz Null abgefallen ist, d.h. bei der die Signaldämpfung um 3dB angestiegen ist. Da die Übertragungsbandbreite eines Lichtwellenleiters näherungsweise reziprok zu seiner Länge ist (Modenmischung), wird als Qualitätsmerkmal oft das Bandbreiten-Längen-Produkt angegeben.

V
VAD-VERFAHREN vapor axial deposition method
Verfahren zur Herstellung von LWL durch Abscheidung aus Gasphase auf der Stirnseite eines Quarzglasstabs.
VERSEILELEMENTE stranding elements
Dies sind im wesentlichen Hohl-, Bündel-, Voll- und Kompaktadern sowie Blindelemente und Kupferleitungen.
VERSEILUNG stranding
Verdrallen von Verseilelementen. Man unterscheidet die Gleichschlag und die SZ-Verseilung.
VERSEILZUSCHLAG excess length due to stranding
Die wegen der Verseilung grössere Länge der Verseilelemente gegenüber der Kabellänge, da diese nicht parallel zur Kabelachse verlaufen. Wichtig bei Längenmessung durch OTDR.
VERZWEIGER branching element ¨
Optisches Bauelement zum Aufteilen der Lichtleistung in einem ankommenden LWL auf zwei oder mehrere abgehende LWL (Koppler).
VISKOSITÄT viskosity
Zähigkeit eines Stoffes infolge innerer Reibung. Bei Quarzglas nimmt die Viskosität mit steigender Temperatur stetig ab.
VOLLADER tight buffered fiber
Eine LWL-Ader, bei der unmittelbar über der Schutzbeschichtung (coating) eine feste Umhüllung aus Kunststoff aufgebracht wird.
VOLLANREGUNG full flood launch
Anregungsbedingung, bei der sowohl die Numerische Apertur als auch der Lichtfleck homogener Leistungsdichte des Senders gleich oder grosser den entsprechenden Kernparametern des LWL sind, wodurch alle geführten Moden und auch Leckwellen angeregt werden.
VORFORM preform
Glasstab, der aus Kern- und Mantelglas besteht und zu einem LWL ausgezogen werden kann.

W
WAVEGUIDE DISPERSION Wellenleiterdispersion
WAVELENGHT Wellenlänge
WAVELENGHT DIVISION MULTIPLEX (WDM) Wellenlängenmultiplex
WELLENLA wavelength
Räumliche Periode der ebenen Welle.
WELLENLAENGEN MULTIPLEX wavelength division multiplex (WDM)
Übertragungsverfahren, bei dem mehrere Informationen mit verschiedenen Wellenlängen gleichzeitig über einen LWL übertragen und durch wellenlängenabhängige Filter wieder getrennt werden.
WELLENLEITER DISPERSION waveguide dispersion
Sie ist bei Einmoden-LWL von besonderer Bedeutung, wobei sie durch die Wellenlängenabhängigkeit der Lichtverteilung des Grundmodus auf Kern und Mantelglas verursacht wird.
WOBBELMETHODE frequency domain method
Methode zur Messung der Bandbreite eines LWL im Frequenzbereich.
YOUNG'S MODULUS E-Modul

Z
ZEITMULTIPLEX time division multiplex
Übertragungsverfahren, bei dem mehrere parallel ankommende Digitalsignale in einen abgehenden seriellen Datenstrom zeitlich ineinandergeschachtelt werden und umgekehrt.
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